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Die 20er Jahre: Gründung der BGL und Linderung der Wohnungsnot

Am 16. Februar 1922 gründen einige Anhänger des genossenschaftlichen Wohnungsbaues im Restaurant Neuhaus an der Beckenhofstrasse 53 in Zürich die Baugenossenschaft von Staats-, Stadt- und Privatangestellten von Zürich. Die Genossenschaft ist politisch und religiös neutral und steht Werktätigen aller Schichten offen. Mit viel Energie und Mut setzen sich die Gründer zum Ziel, mit Hilfe von Bund, Kanton und Gemeinde der ausserordentlichen Wohnungsnot durch Erstellen von verhältnismässig günstigen und zugleich schönen Wohnungen entgegenzutreten.

 

Trotz der herrschenden Notsituation ist es nicht einfach, Interessenten
zu finden, die gewillt und in der Lage sind, sich mit Eigenkapital am Wohnungsbau zu beteiligen. Nach Überwindung verschiedener Hindernisse kann schliesslich der Bau von zwei ersten Wohnblöcken im Lettenquartier ausgeführt werden. Der Mietzins für eine 3-Zimmerwohnung im 1. Stock beträgt am 1. Januar 1924 pro Monat Fr. 125.-. Die genossenschaftliche Idee setzt sich, wenn vorerst auch langsam, durch und Ende der zwanziger Jahre zählt die Genossenschaft gegen 500 Mitglieder sowie rund 400 Wohnungen.

 

«Leser, der du einer gemeinnützigen Baugenossenschaft noch nicht angehörst, trete bei und helfe mit im Kampf gegen übersetzte Mietzinsen, ziehe ein in die sonnigen und neuzeitlich ausgestatteten Wohnungen der Genossenschaft, denn der Genossenschaft gehört die Zukunft.»

Baugenossenschaft von Staats-, Stadt- und Privatangestellten von Zürich, Broschüre 1931, Der Vorstand

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